Unionhilfswerk Berlin, 3. Preis

Der Verwaltungsneubau des Unionhilfswerks soll nach Westen hin den Auftakt in das Quartier Schwiebusser Straße bilden und den Grundstein für die weitere Entwicklung des Areals der ehemaligen Bockbrauerei legen.
Der Neubau ist sowohl nach Osten, als auch nach Westen in offener Bauweise konzipiert. Als starker Solitär fügt er sich in die Umgebung ein, indem er städtebauliche Kanten aufnimmt und räumliche Bezüge schafft.
Durch die Aufnahme benachbarter Raumkanten verankert sich der Neubau in seiner Umgebung. Nach Süden hin geht das Gebäude einen Dialog mit dem Sagebiel-Bau ein indem es auf Vor- und Rücksprünge reagiert und ein strenges Fassadenraster aufbaut. Die Fensterformate nehmen Bezug zum Gegenüber, entwickeln aber eine formale Eigenständigkeit. 

Ein Raser aus geschosshohen Betonfertigteilen kontrastiert mit dem warmen Ton der Fensterrahmen und Öffnungsflügel aus thermobehandeltem Holz. Die wechselnde Anordnung der Holzelemente lockret das strenge Raster auf und gibt der Fassade eine heitere, spielerische Note. Mit den Öffnungsflügeln aus Holz wird der Anteil an opaken Flächen in der Fassade erhöht, um ein energetisch optimiertes Verhältnis verglasten und geschlossenen Flächen zu erreichen.



Wettbewerbsdaten:
Eingeladener Wettbewerb 2015


 
 
 
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