Sporthalle Waldau, 3. Preis

Gemeinsam mit der Eisarena soll der Neubau der Sporthalle den Rahmen für eine neue, öffentliche Mitte auf der Waldau bilden. Um eine möglichst große nutzbare Freifläche zu schaffen, wird die neue Halle nah an der östliche Grundstücksgrenze angeordnet. Dadurch entsteht eine von Osten und Westen durch Gebäude und von Norden durch eine Achse von Bäumen begrenzte Platzfläche, die mit unterschiedlichsten Sport- und Bewegungsangeboten sowie Sitzstufen für Besucher und Publikum den Freiraum zu einer Bühne transformiert.

Der Action-Platz bietet Raum für Trendsportarten und ihr Publikum und bindet das Vorfeld der Eiswelt und der neuen Sporthalle in das Geschehen mit ein. An der Nordseite wird ein Plateau für ein Kleinspielfeld und Seniorensport ausgebildet. Ein waldartiger Hain integriert funktionale Elemente wie Trainingsgeräte, Geräteraum und Ballfang.

Eine Arena aus Stufen umfasst das Zentrum zwischen Eiswelt und neuer Halle, Sitzstufen und Bänke schaffen Platz für’s Publikum und werden Teil des Parkours. Die zentrale Platzfläche wird zum Sinnbild des Stadtraums: Aufkantungen, Hindernisse und Geräte sind wie ein Abdruck aus dem Platzboden, farblich gleich und auf einfachste Geometrien reduziert – Stadtlandschaft im Maßstabssprung.  

Eine Boulderwand am Foyer der Sporthalle und die Stützenarchitektur des Dachs sind Teil der Bewegungslandschaft. An der Ostseite der Halle liegen zwei Bocciabahnen unter einem Platanendach auf einem Rasenplateau. Der Blick über die benachbarten Spielfelder lädt auch einfach nur zum Verweilen ein.





Wettbewerbsdaten:
Wettbewerb: 3. Platz, 2015
 


 

 
 
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