Wilhelm-Blos-Straße Stuttgart

Im Anschluss an den Bestand wird auf beiden Seiten eine verglaste Fuge ausgebildet. Der zwischen den Glasfugen liegende Hauptbaukörper präsentiert sich zur Straßenseite als Massivbau mit großzügiger Lochfassade.  Zum Garten hin löst sich die Fassade in geschosshohe Pfosten-Riegel-Bänder auf, mit einem Wechsel von Verglasung und geschlossenen Paneelen sowie vorgelagerten Fensterläden aus Holz.
Der Neubau übernimmt die bestimmende Dachform der Umgebung auf, setzt allerdings die Traufkante nach oben, um das Dachgeschoß in voller Tiefe zu nutzen.
In den gläsernen Fugen zum angrenzenden Bestand werden jeweils Treppenhäuser angeordnet, welche als interne Erschließung und als Fluchtweg dienen.  Die Büroflächen sind so aufgeteilt, dass sämtliche Arbeitsplätze zum öffentlichen Raum hin an der Straßenseite orientiert sind, während die gemeinsamen Nutzungen und Funktionsbereiche in einer gartenseitigen Zone angeordnet sind.
Die  zentralen Funktionen sind in einem großen Raummöbel zusammengefasst, welches als Sonderelement und Raumteiler dient. Mit seinen abgerundeten Ecken steht es frei im Raum, ist allseitig zugänglich und lässt einen kontinuierlichen Raumfluss entstehen.


Wettbewerbsdaten:
Wettbewerb 2010


 
 
 
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