Bibliothek Heidenheim, Anerkennung

Die Bibliothek und ihr südlich vorgelagerter Platz sollen das aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängte Areal der Justizvollzugsanstalt in einen aktiven urbanen Raum transformieren und die Nutzung und Wahrnehmung dieses zentralen Bereiches der Stadt dramatisch verändern.
Eine Nord-Süd Achse, die von der Pauluskirche nordwärts zum Amtsgericht, zum Busbahnhof und zur Georges-Le-Villain-Anlage verläuft, soll durch das zentrale Atrium der Bibliothek aufgenommen und in ihrer Bedeutung gestärkt werden. Eine zweite Bewegung, die in Ost-West Richtung entlang der Christianstraße von der Brenz zur Innenstadt verläuft, verbindet das Ploucquet-Areal mit der Bibliothek und der Innenstadt. Die Aufwertung dieser beiden räumlichen Systeme stärkt Heidenheims Kerngebiet als radfahrer- und fußgängerfreundliches Zentrum.
Die erste formale Geste ist die Positionierung der neuen Bibliothek im nördlichen Teil des Grundstücks als deutliche Fassung des Straßenraums der Brenzstraße. Die südliche Hälfte des Grundstücks wird zu einer öffentlichen Plaza mit Bezug zur Innenstadt. Der neue Bibliotheksplatz mit seiner vielfältigen Bespielung aktiviert den Stadtraum und stärkt die Verbindung der beiden Fußgängerachsen.



Wettbewerbsdaten:
Wettbewerb 2013, Anerkennung


 
 
 
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