Zentralmoschee Köln

Die Moschee als Institution ist Gebetshaus, Kulturzentrum, gesellschaftlicher Versammlungsort, Gerichtshaus, Schule und Universität. In islamischen Ländern steht die Moschee im Basar in der Mitte des öffentlichen Lebens. So umfasst das Programm dieses Wettbewerbs neben den Räumlichkeiten für den Gottesdienst auch ein Kulturzentrum mit Veranstaltungsbereich, Multifunktionsraum, Café, Jugendclub und einem Schul- und Seminarbereich. Auch gewerbliche und alltägliche Nutzungen wie Bücherei, Goldhandel, Friseur, Reisebüro, Lebensmittelhandel und ein Restaurant haben ihren Platz.
Der Entwurf nimmt mit seinem markanten Zugang Bezug auf die besondere Ecksituation im Stadtgrundriss und auf die städtebaulich wichtige Kreuzung. Es entstehen zwei Gebäudeteile, welche durch den überdachten Innenhof und ein durchgehendes filigranes Dachelement verbunden sind. Es wird eine kleine Passage mit einem lebendigen, überdachten, basarähnlichen Freiraum geschaffen. Dadurch entsteht ein urbaner Stadtraum, ein Ort der Begegnung, der in seiner Ausgestaltung auch auf historische Beispiele Bezug nimmt.



Wettbewerbsdaten:
Wettbewerb 2006
Auslober: DITIB – Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.


 
 
 
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