'asp' Architekten Arat - Schust
Talstraße 41
70188 Stuttgart

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Fax: 0711-22 33 8-88

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Sonnenhof e.V., Schwäbisch HallSonnenhof e.V., Schwäbisch Hall
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Alltäglich und zugleich besonders
Um dem heutigen Anspruch der sozialen und räumlichen Inklusion gerecht zu werden, wendet sich der städtebauliche Ansatz vom Leitbild des Sonderbausteins ab und verfolgt die Strategie der Überlagerung des
Bestandes mit der Struktur eines "normalen Stadtteils" als verbindendes, generationsübergreifendes Wohnquartier, in welchem Behinderte und Nichtbehinderte leben und ihren Alltag gemeinsam verbringen können.

In eine Grundstruktur eingestreut befinden sich spezifische Typologien wie kompakte Punkthäuser mit "integriertem Wohnen" (z.B. betreute Wohngemeinschaften, altengerechtes Wohnen), wie auch Wohnen für
Mitarbeiter und deren Familien. Zum Ost-West verlaufenden Grünzug hin sind Townhouses für Baugemeinschaften vorgesehen.

Die reine Wohnstruktur erweitert sich nach Osten, zwischen dem Quartierszentrum mit der „Arche“ und dem Kreisverkehr durch eine Mischstruktur aus Dienstleistung und Gewerbe. Am Quartiersplatz selbst, als öffentliches Gegenüber zur "Arche", befindet sich ein Ärztehaus und Nutzungen der nahen Quartiersversorgung wie Bäckerei und Café usw.

In der Verbindung mit den schon bestehenden Schul-, Betreuungs- und Wohneinrichtungen des Sonnenhofs und den vielfältigen neuen Strukturen werden differenzierte Nachbarschaften ausgebildet.


Wohnen für Behinderte und Nichtbehinderte

Wettbewerb 2015
 
Sporthalle Waldau, 3. PreisSporthalle Waldau, 3. Preis
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Gemeinsam mit der Eisarena soll der Neubau der Sporthalle den Rahmen für eine neue, öffentliche Mitte auf der Waldau bilden. Um eine möglichst große nutzbare Freifläche zu schaffen, wird die neue Halle nah an der östliche Grundstücksgrenze angeordnet. Dadurch entsteht eine von Osten und Westen durch Gebäude und von Norden durch eine Achse von Bäumen begrenzte Platzfläche, die mit unterschiedlichsten Sport- und Bewegungsangeboten sowie Sitzstufen für Besucher und Publikum den Freiraum zu einer Bühne transformiert.

Der Action-Platz bietet Raum für Trendsportarten und ihr Publikum und bindet das Vorfeld der Eiswelt und der neuen Sporthalle in das Geschehen mit ein. An der Nordseite wird ein Plateau für ein Kleinspielfeld und Seniorensport ausgebildet. Ein waldartiger Hain integriert funktionale Elemente wie Trainingsgeräte, Geräteraum und Ballfang.

Eine Arena aus Stufen umfasst das Zentrum zwischen Eiswelt und neuer Halle, Sitzstufen und Bänke schaffen Platz für’s Publikum und werden Teil des Parkours. Die zentrale Platzfläche wird zum Sinnbild des Stadtraums: Aufkantungen, Hindernisse und Geräte sind wie ein Abdruck aus dem Platzboden, farblich gleich und auf einfachste Geometrien reduziert – Stadtlandschaft im Maßstabssprung.  

Eine Boulderwand am Foyer der Sporthalle und die Stützenarchitektur des Dachs sind Teil der Bewegungslandschaft. An der Ostseite der Halle liegen zwei Bocciabahnen unter einem Platanendach auf einem Rasenplateau. Der Blick über die benachbarten Spielfelder lädt auch einfach nur zum Verweilen ein.






Wettbewerb: 3. Platz, 2015
 

 
Marketing- und Vertriebszentrum der Andreas Stihl AG & Co. KGMarketing- und Vertriebszentrum der Andreas Stihl AG & Co. KG
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Sägekette als Motiv
Die einzelnen Schneiden einer Sägekette sind über Gelenke verbunden. In einem übergeordneten Sinn symbolisiert das Zusammenwirken der beiden Teile Sägezahn und Gelenk, die Idee der Verlinkung und die daraus entstehenden Synergieeffekte. Wie kein anderes Bauteil steht die Sägekette somit für ein Element, welches Wissen, Kraft und Technik auf das zu bearbeitende Material überträgt. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Werkzeug und Nutzer.
Entwurfsansatz
Das vereinfachte Symbol der Sägekette wird auf das bestehende Sockelgeschoss projiziert. Die so im Erdgeschoss entstehenden trapezförmigen  Zonen gliedern wie selbstverständlich die Zugänglichkeit ins Gebäude, die Anordnung der Funktionen im Raum, die Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Nutzungsbereichen sowie die Ein- und Ausblicke zwischen Gebäude, Werk und Natur.


Umbau und Erweiterung

Eingeladener Wettbewerb 2015
 
Sporthallenbad NeckarparkSporthallenbad Neckarpark
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Ein langgestreckter Baukörper entlang der Mercedesstraße bildet eine klare Raumkante und orientiert sich mit dem Haupteingang nach Südosten zu einem urbanen Platz. Das Gebäude ruht nach drei Seiten auf einem massiven Sockel, der auf einer Höhe von +4m umläuft und nach Norden hin in einer grünen Landschaftsböschung bis auf Straßenniveau ausläuft.

An den Stirnseiten sind große "Schaufenster" ausgebildet, während die Fassade nach Süden weit heruntergezogen ist und ein langes, schmales Panoramafenster erzeugt, das die Schwimmhalle zum Boulevard der Mercedesstraße hin öffnet.

Ein Dach als großer Baldachin umschließt alle Raumzonen  und schafft perfekte Bedingungen für den Sport. Durch eine umlaufende Verglasung auf der Eingangsebene sind die Grenzen zwischen innen und außen fließend. Von Norden sieht man die Tribünen als farbige Blöcke durch die Fassade aus weißem Profilbauglas durchschimmern. Die Stadt im Hintergrund bildet die Kulisse für einen Panoramablick auf Stuttgart.


In Arbeitsgemeinschaft mit VenhoevenCS, Amsterdam


 
Unionhilfswerk Berlin, 3. PreisUnionhilfswerk Berlin, 3. Preis
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Der Verwaltungsneubau des Unionhilfswerks soll nach Westen hin den Auftakt in das Quartier Schwiebusser Straße bilden und den Grundstein für die weitere Entwicklung des Areals der ehemaligen Bockbrauerei legen.
Der Neubau ist sowohl nach Osten, als auch nach Westen in offener Bauweise konzipiert. Als starker Solitär fügt er sich in die Umgebung ein, indem er städtebauliche Kanten aufnimmt und räumliche Bezüge schafft.
Durch die Aufnahme benachbarter Raumkanten verankert sich der Neubau in seiner Umgebung. Nach Süden hin geht das Gebäude einen Dialog mit dem Sagebiel-Bau ein indem es auf Vor- und Rücksprünge reagiert und ein strenges Fassadenraster aufbaut. Die Fensterformate nehmen Bezug zum Gegenüber, entwickeln aber eine formale Eigenständigkeit. 

Ein Raser aus geschosshohen Betonfertigteilen kontrastiert mit dem warmen Ton der Fensterrahmen und Öffnungsflügel aus thermobehandeltem Holz. Die wechselnde Anordnung der Holzelemente lockret das strenge Raster auf und gibt der Fassade eine heitere, spielerische Note. Mit den Öffnungsflügeln aus Holz wird der Anteil an opaken Flächen in der Fassade erhöht, um ein energetisch optimiertes Verhältnis verglasten und geschlossenen Flächen zu erreichen.




Eingeladener Wettbewerb 2015
 
Neubau Akademie und Zentrale Deutscher Fußball-BundNeubau Akademie und Zentrale Deutscher Fußball-Bund
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Das dominierende Thema dieses Entwurfes ist die Landschaft. Integriert in die landschaftliche Umgebung der Galopprennbahn, jenseits der städtischen Siedlungskante, soll die Akademie und Zentrale des DFB als  ein Gesamtensemble entstehen, das Architektur und Landschaft vereint. So werden die naturnahen Wälder der Umgebung ebenso wie auch die künstlichen Anlagen „Rennbahn“ und „Golfplatz“ zur Referenz der gesamten Anlage.

Grundidee ist es, die Galopprennbahn als historisch eingeschriebene, identitätsstiftende Figur zu respektieren und weiterhin in ihren Konturen erfahrbar zu machen.  Diese Konturen werden durch die bestehenden Waldkante und zusätzliche Aufforstung rund um die Rennbahn ablesbar. In der „Südkurve“ wird der weite Ring aus Bäumen durch den Neubau des DFB zusammengeführt und geschlossen.
Für den Neubau ergibt sich dadurch eine herausragend prominente Lage, die den gesamten Landschaftsraum und die Skyline der Stadt als Panoramabild im Breitwandformat  vor sich liegen hat.
 




Wettbewerb 2015, mit Philip Lutz und Elmar Ludescher
 
Erweiterung Landratsamt GöppingenErweiterung Landratsamt Göppingen
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Die Erweiterung des Landratsamtes Göppingen umfasst zwei Hauptbereiche:

A – Büros
B – Zentrale Einrichtungen (Saal, Foyer, Kantine)
 
A – Die Büros werden direkt an die Haupterschließungsachse in Richtung Süden angeschlossen und sind geschossweise mit dem Hochhaus verbunden. Das viergeschossige Bürogebäude hat eine einfache, kompakte und hochflexible Struktur, die sowohl Einzelbüros, als auch Kombinutzung zulässt.

B – Die zentralen Einrichtungen schließen in unmittelbarer Nähe des Haupteingangs westlich des Hochhauses an und ziehen sich bis in den Sockelbereich des Hochhauses hinein. Dadurch wird eine klare Mitte geschaffen, die das Eingangsgeschoss mit dem neu geschaffenen Gartengeschoss verbindet. Der große Ratssaal, der kleine Saal, das Foyer und die Kantine bilden eine zusammenhängende Zone im Gartengeschoss, die für Sonderveranstaltungen auch zusammengeschaltet werden kann.
 
Städtebaulich entsteht durch diese Anordnung im Süden ein großer Freibereich zwischen Bürogebäude, Saalbau und späterem Parkhaus.
 

Städtebauliche Einfügung: Der Standort der neuen Sporthalle befindet sich auf dem Gelände der Grund- und Werkrealschule Heumaden. Die zentrale architektonische Idee des Entwurfs ist die Bildung einer linearen, durchgehenden Struktur zwischen der neuen Sporthalle und dem Schulhof bzw. Festplatz im Süden des Wettbewerbsgebiets. Durch die Verzahnung der Sporthalle mit dem Schulhof und der Schule entsteht ein städtebaulich spannender Dialog.


Diese städtebauliche Situation wird in einem klaren, selbstbewussten, kompakten Hallenkörper widergespiegelt. Die Außenfassade ist zum Schulhof hin vollflächig verglast, und teilweise zum Hof hin öffenbar und an den Stirnseiten mit einer Struktur aus vertikal stehenden Holzlamellen versehen.  Nach Norden hin zeichnen sich die beiden großen Raumvolumina der Sport- und Schwimmhalle als verglaste Schaufenster ab. Das gesamte Gebäudevolumen wird durch die Absenkung der Sporthalle angemessen reduziert und fügt sich dadurch harmonisch in das Umfeld ein.

Ebene 1: Das Foyer öffnet sich nach Süden zum Schulhof mit einem repräsentativen Eingangsbereich. Hier befinden sich die Treppe, der Aufzug sowie die Teeküche, die sowohl Besucher im Foyer versorgen kann, als auch eine Bewirtung des Freibereiches auf dem Schulhof bzw. Festplatz zulässt. Zwischen Foyer und Schulhof ist ein erweiterter „überdachter Wartebereich“ vorgesehen, der als eigene attraktive Raumzone die Sporthalle mit dem Schulhof verbindet und dadurch Außen- und Innenraum verschmelzen lässt. Im Anschluss an das Foyer befindet sich der Umkleidebereich der Sporthalle sowie des Lehrschwimmbades. Von hier aus wird das Lehrschwimmbad erschlossen.

Ebene 0: Die Ebene 0 ist als kompakte Fläche unter den Funktionsbereichen Ebene 1 konzipiert. Erschlossen wird die Sporthalle über die Treppe bzw. den Aufzug im Foyer. Auf dieser Ebene befinden sich die Geräteräume, die WC-Anlagen, die Lagerräume sowie ein Cateringraum. Durch diese Anordnung der Funktionen lässt sich die Sporthalle betriebstechnisch jederzeit auch als Versammlungshalle nutzen.


Raum - Textur - Farbe: Die klare architektonische Gesamtkonzeption findet Ihre Entsprechung in der Umsetzung der gewählten Materialien in Bezug auf die innenräumliche Wirkung Ihrer Textur und Farbe.
Holzlamellen an den Stirnseiten der Außenfassade als Filter zwischen Innen und Außen in Übereinstimmung mit dem Gesamtkonzept bilden eine angenehme warme Haptik, die dem Schulsport gerecht wird. Im Innenraum der Sporthalle findet dieses Konzept seine Fortsetzung in den umlaufenden Prallwänden aus Holz. Transparente durchlässige Glasfassaden im Eingangsbereich ermöglichen den Dialog zwischen Sporthalle und Schulhof. Robuste Oberflächen aus Sichtbeton sind in den Funktionsbereichen und Nebenräumen vorgesehen.
 
 





 
Moschee und Kulturzentrum Heilbronn, AnerkennungMoschee und Kulturzentrum Heilbronn, Anerkennung
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Leitidee ist die Verbindung eines kontextbezogenen Stadtbausteins mit einem besonderen Solitär.
Das Kulturzentrum ordnet sich selbstverständlich ins städtische Gefüge der Innenstadt von Heilbronn ein. Zugleich erscheint der Moscheebaukörper aber formal als eigenständiges Objekt und unterstreicht somit seine Bedeutung als ein besonderer Ort, ein Ort religiöser Handlungen. Moschee und Minarett sind prominent an der Weinsberger Straße angeordnet. Die an zwei Seiten abgerundete Form des Hauptbaukörpers lässt den besonderen Inhalt des Baus erkennen und wird gleichzeitig Teil des Gebäudeensembles, das über ein Sockelgeschoss zusammengebunden wird. Aus diesem Sockel entwickelt sich zeichenhaft auch das Minarett. Als funktional klar gegliederte Struktur bildet das Sockelgeschoss die Basis und ein darüber liegendes, nach Osten und Norden orientiertes “L”, den Rahmen für die weltlichen Funktionen des Kulturzentrums. Einschnitte im Baukörper erlauben hier Aus- und Durchblicke.

Eine weite Auskragung des Baukörpers an der Südwestecke des Grundstücks bildet die großzügige Eingangssituation zum Vorplatz und zur Weinsberger Straße hin.





 
Sportpark ErlangenSportpark Erlangen
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Städtebauliche Einfügung: Die Platzierung der Baukörper und der erforderlichen Freiflächen auf dem Grundstück im Übergang zum Naturschutzgebiet erfordert einen hoch sensiblen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Flächen. Die zentrale architektonische Idee an diesem exponierten Ort ist die "Einbettung der Gebäude" in den bestehenden Landschaftsraum.

Das Gesamtkonzept  der "gestalteten Landschaft"lässt an diesem Ort die Architektur mit der Topographie im stadträumlichen Übergang von Nord nach Süd miteinander verschmelzen. Das Volumen der Baukörper wird durch die Einbettung in die Landschaft angemessen reduziert und fügt sich dadurch harmonisch in die gesamtstädtebauliche und landschaftliche Situation am Übergang zum Naturschutzgebiet ein.
Als Ergebnis ensteht ein Raum, der für neue Ideen offen steht. Wichtig ist der konzeptionelle Anstoß, dass die Fläche, die für die Bebauung benötigt wird, dem Ort wieder zurückgegeben wird - als Freiraum zur weiteren Nutzung.

Durch das Konzept der "Verschmelzung von Architektur und Topografie" wird die Flächenversiegelung insgesamt gering gehalten. Es entstehen vielfältige Synergien und neue Möglichkeiten der Freiflächennutzung. Die multifunktionale Fläche, einschließlich des Festplatzes im Norden kann z.B für Konzerte, Open Air Kino, Zirkus oder sonstige Veranstaltungen genutzt werden. 





 
Ballsporthalle BietigheimBallsporthalle Bietigheim
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Ausnutzung der Topografie:
-Eingangsvorplatz an der Südostecke bzw. am niedrigsten Punkt des Geländes.
-Hallenboden abgesenkt.
-Durch die Tieferlegung der Baumasse, minimierung der Bauhöhe.
 
Städtebauliche Bezugnahme auf die benachbarten Strukturen:
-Das Hauptdach der Halle orientiert sich zum Rundbau der Eisarena.
-Die Gebäudekanten im Osten und Westen richten sich nach der vorhandenen Wohnbebauung und der Berufsschule aus.
 
Klare Nutzungsstruktur:
-Eingang und Zuschauerverteilerebene mit Übersicht in den gesamten Halleninnenraum.
-Tribünen von oben zugänglich.
-Umkleiden und Infrastruktur auf Spielfeldebene -4.20m.
-Business-Lounge Bereiche und VIP Tribünen als Sonderbereich mit eigenem Zugang.
-Die Entfluchtung des Halleninnenraums bei Konzertveranstaltungen erfolgt über die vier Tribünenecken.
-Anlieferung über Lastenaufzug im Westen. Vermeidung von aufwendigen Rampen und Tiefhöfen.





 
Bibliothek Heidenheim, AnerkennungBibliothek Heidenheim, Anerkennung
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Die Bibliothek und ihr südlich vorgelagerter Platz sollen das aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängte Areal der Justizvollzugsanstalt in einen aktiven urbanen Raum transformieren und die Nutzung und Wahrnehmung dieses zentralen Bereiches der Stadt dramatisch verändern.
Eine Nord-Süd Achse, die von der Pauluskirche nordwärts zum Amtsgericht, zum Busbahnhof und zur Georges-Le-Villain-Anlage verläuft, soll durch das zentrale Atrium der Bibliothek aufgenommen und in ihrer Bedeutung gestärkt werden. Eine zweite Bewegung, die in Ost-West Richtung entlang der Christianstraße von der Brenz zur Innenstadt verläuft, verbindet das Ploucquet-Areal mit der Bibliothek und der Innenstadt. Die Aufwertung dieser beiden räumlichen Systeme stärkt Heidenheims Kerngebiet als radfahrer- und fußgängerfreundliches Zentrum.
Die erste formale Geste ist die Positionierung der neuen Bibliothek im nördlichen Teil des Grundstücks als deutliche Fassung des Straßenraums der Brenzstraße. Die südliche Hälfte des Grundstücks wird zu einer öffentlichen Plaza mit Bezug zur Innenstadt. Der neue Bibliotheksplatz mit seiner vielfältigen Bespielung aktiviert den Stadtraum und stärkt die Verbindung der beiden Fußgängerachsen.




Wettbewerb 2013, Anerkennung
 
Fußballstadion RegensburgFußballstadion Regensburg
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Tor zur Stadt: Das neue Stadion des SSV Jahn Regensburg soll am südlichen Eingang zur Stadt an einem exponierten Standort entstehen. Ziel des Entwurfs ist es, die städtebaulichen Standortqualitäten zu stärken und das Stadion als weithin sichtbares, unverwechselbares Zeichen, als Markierung des südlichen Zugangs zur Stadt zu definieren.





 
Campusgebäude Sportschule RuitCampusgebäude Sportschule Ruit
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Städtebau und Architektur: Der Neubau des Campusgebäudes der Sportschule Ruit bildet den Mittelpunkt und zentralen Anlaufpunkt für alle Besucher des Sportparks.
Städtebaulich befindet er sich an zentraler Stelle im Herzen der Anlage und soll für Besucher als Orientierungspunkt von weither sichtbar sein. Gleichzeitig befindet sich das Baufeld am Übergang von der südlichen Fußgängerachse in den zukünftig in Ost-Westrichtung orientierten Campus.
Daher sieht das Konzept vor, einen quadratischen und damit in beide Richtungen gleichwertigen Kubus zu platzieren, der einen starken, eigenständigen, zentrierten Baukörper schafft, der gleichzeitig als Gelenk zwischen den beiden städtebaulichen Richtungen dient und sowohl den westlich gelegenen Platz, als auch den neu zu schaffenden Campus im Norden fasst.
Als 6-geschossiger Baukörper definiert das neue Campusgebäude klar den zentralen Bezugspunkt der Anlage. Er vermeidet die Aufgliederung in Turm und Flachbau, sondern wirkt als homogener Bau.
Durch seine kompakte Bauweise wird ein energetisch günstiges Verhältnis von Fläche zu Volumen (A/V- Verhältnis) erreicht und es entstehen sehr kurze interne Wege zwischen den einzelnen Funktionen. Gleichwohl gibt es geschossweise eine sinnvolle funktionale Gliederung.


Der Besucher gelangt durch ein großzügiges Tor in einen repräsentativen Empfangsbereich. Ein innenliegendes Atrium dient als Ausstellungsfläche, verbindet alle Geschosse und lässt Tageslicht in die Mittelzone hinein. Im Erdgeschoss befinden sich die Verwaltungsräume mit direktem Bezug zum Empfang. Die Umkleidebereiche und Ballräume für die Außenspielfelder sind ebenerdig über einen Nebeneingang von Osten aus erreichbar.
Im ersten OG befinden sich Seminarräume, die flexibel teilbar und zusammenschaltbar sind. Sie erhalten nach Süden einen außenliegenden Sonnenschutz und in allen Räumen eine innenliegende Verdunkelungsmöglichkeit.
Im 2.-5. OG befinden sich die Unterkünfte für die Gäste der Sportschule. Sie sind etagenweise abwechselnd in Ost-West und in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet und erlauben eine gute Sicht auf den gesamten Sportcampus und darüber hinaus. Im 5. OG gibt es eine Dachterrasse mit Panoramablick, die für Veranstaltungen und Feste genutzt werden kann. Im flächenreduzierten Untergeschoss befinden sich die Technikflächen, WC-Einheiten und Lagerräume.
Die Fassade des Kubus erhält durch das Wechselspiel von geschlossenen Wandflächen, großflächigen Verglasungen und tiefen Einschnitten für Balkone und Terrassen ein dynamisches, abwechslungsreiches Erscheinungsbild. Dies wird durch die farbliche Betonung (Rot) der Einschnitte noch verstärkt. Es entsteht keine Vorder- und Rückseite, sondern ein repräsentatives Erscheinungsbild in alle Himmelsrichtungen.

 





 
Istanbul Tuzla Logistic City, Türkei, 1. PreisIstanbul Tuzla Logistic City, Türkei, 1. Preis
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AUF DEM WEG ZUR GREEN LOGISTIC CITY
1. Preis im städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerb Istanbul Tuzla Logistic City
Neben dem Flughafen Sabiha Gökcen, auf der asiatischen Seite der Stadt Istanbul soll auf insgesamt 2 Mio m² Grundfläche eine nachhaltige Logistikstadt entstehen. asp Architekten haben in Kooperation mit UM.net, db Architects und Transsolar im hierzu durchgeführten Wettbewerb den ersten Preis erhalten.

Aufgabe des Wettbewerbs war es, sowohl eine Gesamtstruktur für das Gebiet, als auch eine städtebauliche Umsetzung für das unmittelbar an den Flughafen angrenzende neue Herz der Logistikstadt zu entwickeln. Hier soll in schwieriger topographischer Situation auf einer Fläche von 260.000 m² ein urbanes Zentrum mit Büros, Hotels, Kongresszentrum, Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie unterschiedlichen Wohnflächenangeboten entstehen.

Am Treffpunkt zweier Kontinente, entsteht mit der Tuzla Logistic City (TLC) ein neues, innovatives Stadtkonzept, das sich dem Betrieb und der Entwicklung von intermodalem Handel und den zugehörigen Dienstleistungen widmet. Diese Entwicklung wird aus drei Teilen bestehen: Ein Logistikpark für den Transfer von Gütern, ein  Wohnviertel mit lokalen Einrichtungen und ein urbanes Zentrum, die CITY:  Die TLC wird nicht nur zwischen den wirtschaftlichen und technologischen Aspekten des intermodalen Austausches Synergien schaffen, sondern auch zwischen hochwertigen Büro-, Hotel- und Konferenzflächen, gemischtem Wohnraum sowie Einkaufs- , Kultur- und Freizeitmöglichkeiten. Die Dichte und Mischung dieser Aktivitäten verleiht der CITY ihre urbane Qualität und sichert ihre Stellung als regionaler Ankerpunkt für die umgebenden Stadtteile und lokalen Zentren.






 
Ludwigsburg Oßweil MachbarkeitsstudieLudwigsburg Oßweil Machbarkeitsstudie
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Eissporthalle Bietigheim-BissingenEissporthalle Bietigheim-Bissingen
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Die Eisarena Bietigheim als neue Heimstätte der Steelers soll ein unverwechselbares und markantes Erscheinungsbild erhalten, welches die Dynamik und Bewegung des Eishockeys widerspiegelt und gleichzeitig respektvoll und zurückhaltend in den vorhandenen Landschaftsraum einfügt.
Während sich der Haupteingang signifikant zu einem neuen Vorplatz im Süden hin orientiert, welcher die bestehende Halle und den Eingang zum Freibad mit einbezieht, soll das Gebäude nach Norden und Westen zu einer zukünftigen Wohnbebauung hin mit einem weich gewellten, begrünten Dach mit der Landschaft verschmelzen und somit auf die Kleinteiligkeit der Umgebung reagieren. Das Wohngebiet wird gegen die Schall- und Lichtemissionen der Veranstaltungen geschützt, Publikumsströme und Verkehr werden ferngehalten.
Mit dem Entwurf soll ein funktionales und äußerst wirtschaftliches Gebäude entstehen, das sich durch seine innere und äußere Kompaktheit und seine schlüssige und flexible Nutzerführung auszeichnet.
Eine Erweiterung um 1.000 hochwertige Sitzplätze (sowie bei Bedarf 8-10 VIP-Logen) kann auf einem umlaufenden 2. Rang später realisiert werden. Die erforderliche Raumhöhe ist bereits vorgesehen. Dadurch erreicht der Baukörper eine maximale Kompaktheit und auf eine unnötige und kostenintensive Vorhaltung von Flächen im Publikumsbereich kann verzichtet werden.






 
Gdansk Museum Zweiter Weltkrieg, PolenGdansk Museum Zweiter Weltkrieg, Polen
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Wettbewerb 2010
 
Fachhochschule Gießen - FriedbergFachhochschule Gießen - Friedberg
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Bausteine des Urbanen Campuskonzeptes

Grüner Bügel
Der grüne Bügel verbindet die einzelnen Standorte der FH auf der Innenstadtseite in der bestehenden Parkanlage entlang des inneren Stadtrings.

Stadtzimmer
Im Grüngürtel des Parks, am Übergang zur Innenstadt, sind Stadtzimmer platziert, Aufenthaltsorte für Studenten und Passanten unter freiem Himmel. Offene Kommunikationsbereiche verbinden Städtisches mit Grünem, Lernen mit Leben.

Boulevard
Urbane Boulevards vernetzen den jeweiligen Campus mit der Stadtlandschaft und bilden die Verbindung der Stadt mit dem Landschaftsraum der Wieseck. Sie definieren Übergänge zur Innenstadt und sind in ihrer Funktion als Shared Space konzipiert.

Campus
Jeder der vier Standorte erhält eine neue Mitte, eine Platzfläche, die mit bestimmten, überall wiederkehrenden Elementen (Wasser, Pflasterbelag, Sitzstufen, Stadtmöbel) bespielt wird. Diese Fläche ist das kommunikative, identitätsbildende Zentrum des jeweiligen Teilbereichs.

Rückgrat
Die Wieseck bildet das Rückgrat der südlichen Campusbereiche und reicht bis in die einzelnen Teilflächen hinein. Zusammen bilden die Strukturen zwischen Grünem Bügel und Wieseck eine robuste Leiterstruktur aus mit der die FH in der Stadt verankert wird und ein neues Quartier als Bildungslandschaft entsteht.

Projektgalerie
in Zusammenarbeit mit um.net

Wettbewerb 2010
 
Sportpark Differdange, Luxemburg, 2. RangSportpark Differdange, Luxemburg, 2. Rang
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Leitgedanken
Parkhaus und Tribünengebäude ergeben auf dem Areal Parc de Sports zwei verknüpfte, kompakte Baukörper, die miteinander korrespondieren, hohe Nutzerfreundlichkeit durch klare Funktionalität und kurze Wege bieten. Neben einer Beschränkung auf die Grundmaterialien Stahl, Sichtbeton und Glas, welche in ihrer natürlichen Materialität zur Geltung kommen, werden einige ausgewählte Bereiche in hellen, warmen Grundfarben akzentuiert.

Tribünengebäude
Eine kompakte Einrang-Tribüne mit 1.800 Sitzplätzen wird über drei Mundlöcher von einer mittleren Eingangsebene aus erschlossen. Diese Ebene liegt leicht erhöht zum Vorplatz und wird über eine Rampe und Treppenanlagen erreicht. Vom Vorplatz geht man auf einen markanten Eingangsbereich zu, der sich dem Besucher zuwendet und ihn in den witterungsgeschützten Bereich unter der Tribüne führt. Hier befinden sich, farbig hervorgehoben, die Kioske mit der gastronomischen Versorgung und die WC Anlagen für das Publikum.

Überdachung
Die Überdachung ist eine weitauskragende Stahlkonstruktion, die in ihren Umrissen dem Tribünenbau folgt und dadurch ihre besondere Dynamik und Leichtigkeit als weithin sichtbares Zeichen erhält. Mit herkömmlichen Walzprofilen wird ein filigraner Gitterrost gefügt, der mit der Aufnahme von Zugkräften in der Gebäuderückwand eine weite, stützenfreie Auskragung über der Tribüne ermöglicht.




Wettbewerb: 2010, 2. Preis
Bauherr: Stadt Differdange
Zuschauer: 1800
BGF: 18.170 m² 
 
Sonderschulzentrum HengstäckerSonderschulzentrum Hengstäcker
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Gebäudekonzept
Der Neubau schließt als kompakter zweigeschossiger Baukörper direkt an den Bestandsbau an und verbindet sich mit ihm zu einem gemeinsamen Ganzen. Damit soll ein pädagogisches Konzept gefördert werden, welches die Gemeinschaft der Schüler und Lehrer fördert.
Über einen neu definierten Haupteingang gelangen die Schüler in ein großes, helles Atrium. Dieses vereint als Verbindungsbauteil die allgemeinen, zentralen Nutzungen.  Aus dem Atrium führt eine lange Rampe in das Obergeschoss in welchem sich auf einer Galerieebene der Medienraum und die Therapieräume befinden. Die Klassenräume sind im Neubau um einen weiteren Innenhof herum angeordnet. Die Flure werden zu breiten Aufenthaltszonen erweitert und erhalten am Kopfende immer einen direkten Bezug in die Natur.

Gebäudekonstruktion
Das Gebäude ist als konstruktiver Holzbau konzipiert. Dies erlaubt einen hohen Vorfertigungsgrad, eine hohe Dichtigkeit der Fassade und eine gute Energiebilanz. Schotten in Holztafelbauweise nehmen die Decken- und Dachlasten auf und leiten sie in den Untergrund.

Freiraumkonzept
Der Schulhof erhält einen einheitlichen großformatigen Plattenbelag, der zum Eingang und in das Atrium hineinführt und die Fläche als zusammenhängend gestalteten Platz erlebbar macht.
Eine Grünfläche mit einem Brunnen bildet das Zentrum des Platzes. Es entsteht ein Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität, der außerhalb der Bring- und Abholzeiten von den Schülern für viele Aktivitäten genutzt werden kann.




Wettbewerb 2010
 
Esslingen Neue WeststadtEsslingen Neue Weststadt
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Das Konzept der Neuordnung des ehemaligen Bahnareals der Weststadt Esslingens, wird ein nachhaltiges Quartier in der Stadt entstehen lassen, das durch seine Attraktivität einen positiven Impuls für Dienstleistung, Wohnen, Kultur und Freizeit für die Gesamtstadt Esslingen zu Ziel hat.

Identität
1_ städtischer Loop. Hauptbaustein der Verknüpfung auf der übergeordneten städtischen Ebene ist die Aktivierung des Rossneckarkanals als Erlebnisweg. In Verbindung mit dem entstehenden Neckarpark, wird eine zusammenhängende, übergeordnete Freiraumstruktur ausgebildet.

Identität
2_ Plätze. Drei Plätze strukturieren und vernetzen die Neue Weststadt. Der Zollhausplatz bindet an den Bahnhof und die existierende Fußgängerzone an. Der Weststadtplatz bildet das Zentrum, von dem aus die neue Brücke zum Park ansetzt. Der Roßneckarplatz ist ein Kreuzungspunkt der als grüner Raum mit hoher Aufenthaltsqualität ausgebildet wird.

Identität
3 _ shared space. Die Fleischmannstraße wird zum verbindenden Freiraum des neuen Quartiers. Hier entsteht eine neue Schwerelinie im Stadtkörper. Die ebenengleich als shared space ausgebaute Achse stellt eine neue Typologie von Freiraum dar.

Identität
4_ Sichtachsen. Im Bereich des Roßneckars / Hengstenbergareals spannen sich die Sichtachsen zwischen Weinbergen und Neckarpark auf.

Identität
5_ Orientierung. Ein System von Hochpunkten markieren Über- und Eingänge zum Quartier, sie unterstützen damit die stadträumliche Orientierung.

Identität
6_ 3 -fache Verknüpfungen. Der Neckarpark und die Freiräume entlang des Roßneckars bilden gemeinsam einen Loop um Esslingen, der in der Neuen Weststadt besondere Qualitäten ermöglicht. Ein neuer Steg und eine Fußgängerbrücke schaffen mit der bestehenden Unterführung im Bahnhof eine gute Vernetzung von Flussraum und Stadt.

Projektbilder
in Zusammenarbeit mit um.net

Wettbewerb 2010
 
Stadion St. Pölten, ÖsterreichStadion St. Pölten, Österreich
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WB_2009_Poelten
Das neue Stadion St. Pölten ist als weithin sichtbare, unverwechselbare städtebauliche Großform konzipiert, die oberhalb des Sockels vollständig als Holzbau ausgeführt wird. Eine korbartige Holzstruktur bildet die Gebäudehülle, filtert das durchtretende Tageslicht und bietet gleichzeitig einen wirksamen Windschutz.
Wer das Stadion über die erhöhte Promenadenebene betritt, kommt in den windgeschützten Kessel, der sich zum Spielfeld mit durchgehenden homogen Rang zu einer kompakten, atmosphärisch dichten Arena entwickelt.
Der gesamte Baukörper oberhalb des Sockels wird in Holzbauweise errichtet. Holz als natürlicher, nachwachsender Rohstoff ist sowohl als Material für die Hülle als auch für die Konstruktion vorgesehen.
Unterhalb des Sockels fasst der Baukörper so kompakt wie möglich alle Funktionen an der Südwestseite in einem Passivhaus-Bau zusammen. Dreiseitig ist das Bauwerk umschlossen und öffnet sich nur nach Süden großzügig, um solare Wärmegewinne zu erhalten.
Ein Großteil des Sockels ist landschaftlich aufgefüllt. Das leicht unterschiedliche Höhenniveau des Grundstücks wird ausgenutzt. Der Landschaftsraum im Nordosten wird bis nah an das Gebäude herangeführt und bietet einen Freiraum mit hoher Aufenthaltsqualität.

Projektgalerie
mit Philip Lutz und Elmar Ludescher

Wettbewerb 2010
Bauherr: Treisma Grundstücksverwaltungs-Gesellschaft m.b.H
BGF: 26.685 m2
 
Stadtoval AalenStadtoval Aalen
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In einer schrittweisen städtebaulichen Entwicklung soll in Aalen, als Nahtstelle zwischen der Innenstadt und der Oststadt, ein grünes Quartier mittlerer Dichte im direkten Einzugsbereich des Bahnhofs, der Altstadt und des Wohnquartiers „Hirschbachtal“ entstehen.
Als städtebaulicher Kommunikator zwischen der Innenstadt und dem neuen „grünen Wohnquartier“ fungiert eine öffentliche Parklandschaft, welche zwischen den bestehenden Identitätsträgern des Quartiers, dem Gaskessel mit gastronomischer Nutzung und dem Bahnbetriebsgebäude 15 mit Sondernutzungen für kulturelle und sozialen Nutzungen und Start-up Unternehmen, aufgespannt wird.
Die neue zentrale Fuss- und Radwegverbindung zwischen Bahnhof, Altstadt und der „grünen Mitte“ wird über eine „green Bridge“erschlossen. Als städtebauliches Rückgrat zur Oststadt fungiert die heute topographisch abgesetzte Osttangente, an welcher ein zurückgesetzter Quartiersplatz mit Nahversorgungsangeboten und Dienstleistungsflächen als Puffer zwischen Wohnen und Braunerstrasse angelagert ist.
Der vorhandene Topographieversprung wird aufgenommen und das Gebiet in cascadenartige Ebenen gegliedert und in thematisch verschiedene Wohn- und Arbeitstypologien zoniert.
Das Erschließungssystem ist einfach strukturiert und unterstützt die Orientierung im Quartier. Von der inneren Erschließungsstraße zweigen die Tiefgaragenzufahrten der einzelnen Baufelder ab. Die Stellplätze sind in Tiefgaragen mit teilweise direktem Zugang zu den Gebäuden bzw. Ausgang auf die Wohnhöfe untergebracht. Die Baufelder sind autofrei ausgebildet.

Projekt Galerie
in Zusammenarbeit mit um.net

Wettbewerb 2010
 
Wilhelm-Blos-Straße StuttgartWilhelm-Blos-Straße Stuttgart
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WB_2010_Wilhelm-Blos
Im Anschluss an den Bestand wird auf beiden Seiten eine verglaste Fuge ausgebildet. Der zwischen den Glasfugen liegende Hauptbaukörper präsentiert sich zur Straßenseite als Massivbau mit großzügiger Lochfassade.  Zum Garten hin löst sich die Fassade in geschosshohe Pfosten-Riegel-Bänder auf, mit einem Wechsel von Verglasung und geschlossenen Paneelen sowie vorgelagerten Fensterläden aus Holz.
Der Neubau übernimmt die bestimmende Dachform der Umgebung auf, setzt allerdings die Traufkante nach oben, um das Dachgeschoß in voller Tiefe zu nutzen.
In den gläsernen Fugen zum angrenzenden Bestand werden jeweils Treppenhäuser angeordnet, welche als interne Erschließung und als Fluchtweg dienen.  Die Büroflächen sind so aufgeteilt, dass sämtliche Arbeitsplätze zum öffentlichen Raum hin an der Straßenseite orientiert sind, während die gemeinsamen Nutzungen und Funktionsbereiche in einer gartenseitigen Zone angeordnet sind.
Die  zentralen Funktionen sind in einem großen Raummöbel zusammengefasst, welches als Sonderelement und Raumteiler dient. Mit seinen abgerundeten Ecken steht es frei im Raum, ist allseitig zugänglich und lässt einen kontinuierlichen Raumfluss entstehen.

Projektbilder


Wettbewerb 2010
 
Riethsporthalle - ErfurtRiethsporthalle - Erfurt
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Leitgedanke
Der Ersatzneubau der Riethsporthalle entsteht südlich der Bestandshalle in direkter Anbindung zu den Freisportanlagen und Vereinsgebäuden. Durch die parallele Ausrichtung zu den umgebenden Gebäuden ordnet sich der Baukörper in die bestehende Städtebaustruktur des Ortes ein.
Der Neubau ist ein kompakter Baukörper, bestehend aus einer markanten Dachhülle unter deren Stirnseiten zwei niedrige Körper eingeschoben werden, die zur Erschließung und Versorgung der Halle vorgesehen sind. Im Westen befindet sich die transparent und offen gestaltete Eingangsbox, im Osten der VIP- und Mehrzweckbereich mit großzügigen Öffnungen zum Halleninnenraum.
Die optionalen Fensterbänder im Süden und Norden unterstreichendie helle und freundliche Atmosphäre im Halleninnenraum. Das Gefühl, mit der Umgebung verbunden zu sein, ist ein wichtiges Ziel derPlanung.




Wettbewerb 2010
 
Schulerweiterung Ganztagesschule LaupheimSchulerweiterung Ganztagesschule Laupheim
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Ein langgestreckter Baukörper bildet einen starken Rücken aus, der die heterogene Gesamtanlage zusammenfasst und neu ordnet. Durch die Ausrichtung parallel zum Bestandsgebäude des Gymnasiums wird die städtebauliche Richtung der Sportanlagen weitergeführt und mündet in einen großen Platz.
Zwischen Neubau und Gymnasium entsteht eine Freifläche mit hohem Grünanteil, die nicht nur der Erschließung und Wegeführung dient, sondern auch Schulaktivitäten aufnimmt, wie z.B. grüne Klassenzimmer, Klassengärten und eine Kletterwand.
Der dreigeschossige Neubau besteht aus zwei Teilen, im Norden der Realschulteil mit einem Eingangsbereich gegenüber der Realschule, im Süden das Gymnasium mit einem separaten Eingang. Die Klassen- und Fachräume sind so angeordnet, dass in beiden Gebäudeteilen eine Mittelzone mit Lufträumen entsteht und lange Flurzonen vermieden werden. Durch die versetzte Anordnung von Räumen entsteht eine abwechslungsreiche Fassade mit leichten Vor- und Rücksprüngen, welche die lange Gebäudefront gliedert.


in Zusammenarbeit mit um.net

Wettbewerb 2010
 
Klosterinsel RheinauKlosterinsel Rheinau
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WB_2009_Klosterinsel
Nach der ursprünglichen Nutzung der Anlage Rheinau als Kloster, später als Psychiatrische Klinik wird nun ein Musikzentrum für junge Künstler, die kantonale Hauswirtschaftsschule, ein Restaurant sowie ein Museum in den leer stehenden Gebäuden untergebracht.
Die Würdigung des barocken Gebäudebestandes und der respektvolle Umgang mit den einzelnen Häusern wird durch präzise Eingriffe erzielt. Die Bestandsgebäude werden entkernt und "Möbel" in die alten Gemäuer eingestellt.
Nur das Eingangsgebäude wird abgerissen und ersetzt. Dieser Neubau ist ein zurückhaltendes, aber bewusst modernes Bauwerk mit Aufnahme von Motiven des Bestands: Walmdach, Gauben, Fensterteilungen, gerahmte Öffnungen und deren Proportionen.
Die Freistellung des alten Pförtnerhauses als Solitär bewirkt eine offene und freundliche  Eingangssituation. Im Außenraum - dem Klosterhof - bilden Bestandsbäume und Brunnen Inseln im einheitlichen Pflasterbelag, die durch Bänke gerahmt zum Verweilen einladen.

Projektbilder


Wettbewerb: 2009
Auslober: Stadt Zürich
Standort: Rheinau, Schweiz
 
Naturmuseum St. Gallen, SchweizNaturmuseum St. Gallen, Schweiz
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Mit dem neuen Naturmuseum beim Botanischen Garten soll das Konzept „Drei Museen - drei Häuser“ der Stiftung St.Galler Museen umgesetzt und die räumlichen Engpässe behoben werden.
Der kompakte Baukörper platziert sich entlang der Rorschacher Strasse. Seine Höhenentwicklung ist der umliegenden Bebauung angepasst. Die Kirche St. Maria Neudorf wird in ihrer Wirkung nicht eingeschränkt. Das zum Strassenraum voll verglaste Erdgeschoss wirkt einladend.
Tief eingeschnittene Fenster mit ausgesuchten Blickbeziehungen gestalten den Baukörper. Durch einen Materialwechsel unterschiedlicher  Betoneinfärbungen hebt sich das eingerückte Erdgeschoss von den Obergeschossen ab.
Die Glasachse des Erdgeschosses führt in die neue Freiraumanlage mit Lehrpfaden und Forschungsteich. Das von außen plastische Gebäude  präsentiert sich in den Ausstellungsräumen als schlichte „white box“.




Wettbewerb 2009
Bauherr: Stadt St. Gallen, Schweiz
 
Erweiterung der Hochschule für Technik, StuttgartErweiterung der Hochschule für Technik, Stuttgart







Wettbewerb 2010
 
Sporthalle „Lauterer Höhe CoburgSporthalle „Lauterer Höhe Coburg







Wettbewerb 2010
 
Konstanz-Klein Venedig, Kongress- und KonzerthausKonstanz-Klein Venedig, Kongress- und Konzerthaus
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WB_2009-09_Konstanz
Das Konzert- und Kongresshaus ist als weithin sichtbare, identitätsstiftende Großform zentral auf dem Grundstück angeordnet und bildet von der Stadt und vom See aus betrachtet den Orientierungspunkt in der Landschaft.
Der kompakte und funktionale Kubus bildet den Kern des in mehreren Schichten aufgebauten Baukörpers. Im Mittelpunkt steht der große, multifunktionale Konzertsaal mit seinen akustischen Einbauten aus hellen Holzflächen. Er wird von einem akustisch wirksamen Stahlbetonkern sowie Ring aus Funktionsflächen umgeben. Die dritte Schicht wird von dem umlaufenden Foyerbereich gebildet.

Projektbilder


Wettbewerb 2009
Bauherr: Stadt Konstanz
Projektpartner: Rhomberg Bau, Bregenz  
Landschaftsplanung t17 , München 
Energiedesign: EGS-Plan Stuttgart
Akustik: Prof. Jens Blauert, Bochum  
Projektsteuerung: Fides Projekt GmbH, Ulm
 
Multifunktionshalle Ulm / Neu-UlmMultifunktionshalle Ulm / Neu-Ulm
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Die neue Multifunktionshalle für Ulm und Neu-Ulm ist als weithin sichtbares Zeichen am Eingang der Stadt konzipiert worden.
Der gerundete Hallenkörper steht als dynamische Sonderform auf einem aus der Landschaft wachsenden Sockel mit begrünter Böschung.
Das Eingangsplateau als vom Straßenniveau abgelöste Ebene bietet den Hallenbesuchern sowohl einen optischen als auch einen akustischen Schutz vor dem angrenzenden Verkehr.
Die Zuschauerbereiche mit Foyer und Umgriff werden durch eine umlaufende Verglasung transparent gehalten, um die Bezüge zwischen innen und außen zu verstärken.




Bauherr: Stadt Ulm
BGF: 14.132 m²
BRI: 111.879 m³
 
Erweiterungsneubau Gymnasium Essen-ÜberruhrErweiterungsneubau Gymnasium Essen-Überruhr
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Als Ersatz für die 40 Jahre alten Schulpavillons plant die Stadt Essen einen 4-zügigen Erweiterungsneubau in Passivhausbauweise zu errichten.
Durch die Funktion „Gebundener Ganztag“ wird der Erweiterungsbau zur zentralen Anlaufstelle für Schüler wo sie verschiedene pädagogisch rekreative Veranstaltungen wahrnehmen können. Zusätzlich sind zahlreiche naturwissenschaftliche Fachräume sowie Kunst und Musik im Gebäude untergebracht.
Der Baukörper folgt dem länglichen Grundstück und staffelt sich zum Bestand ab, sodass dieser noch mit ausreichend Tageslicht versorgt wird.
Die einzelnen Ebenen des Gebäudes sind versetzt zueinander angeordnet. Durch die Versprünge hält sich das Volumen angenehm zurück, ordnet sich dem Bestand aber nicht unter.




Realisierungswettbewerb 2009 – 3. Preis
In Zusammenarbeit mit Obermayer Planen + Beraten
Auslober: Stadt Essen
Kosten: 8,27 Mio €
BGF: 4.216 m² 
BRI: 15.600 m³

 
Zweifeld-Sporthalle TharandtZweifeld-Sporthalle Tharandt
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Als Schul- und Vereinssporthalle, wurde ein Gebäude mit kompakter, klarer Form konzipiert, das räumlich der Bernhard Hantzsch-Schule zugeordnet ist.
Durch die unterschiedliche Dichte der Holzlamellenstruktur der Fassadenverkleidung entstehen Blickbeziehungen zwischen Außen- und Innenraum. Das Foyer, über das unmittelbar die Tribünen, die Umkleiden oder der Mehrzweckraum barrierefrei erschlossen wird,  dient als Bindeglied zwischen Außen und Innen.


in Zusammenarbeit mit Roland Bogenrieder

Bauherr: Stadt Tharandt
BGR: 2.112 m2
BRI: 13.630 m3
 
Witthohhalle EmmingenWitthohhalle Emmingen








 
Erweiterung des Finanzamtes FürthErweiterung des Finanzamtes Fürth








 
Konrad-Adenauer-Straße StuttgartKonrad-Adenauer-Straße Stuttgart
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Die Konrad-Adenauer Str. zwischen Gebhardt-Müller-Platz und Charlottenplatz vereint einen Großteil der wichtigsten kulturellen und politischen Repräsentationsbauten der Landeshauptstadt.
Zentraler Entwurfsgedanke ist die Stärkung des östlichen Hangfußes mit einer großen, zentralen Anbindung an die Innenstadt zwischen Landtag und Oper. Der Hangfuß wird östlich verbreitert und erhält einen eindeutigen Schwerpunkt.
Die Bezüge zwischen dem Hohen und Tiefen Ufer werden v.a. durch eine thematisch vermittelnde Bespielung der beiden Ebenen hergestellt, so dass entlang des Hangfußes eine abwechslungsreiche Stadt-Kulturlandschaft entsteht.


Städtebaulicher Ideen- und Realisierungswettbewerb

Wettbewerb 2009 – 3. Preis
Auslober: Stadt Stuttgart
Standort: Stuttgart, Deutschland
In Zusammenarbeit mit: Pfrommer+Roeder Landschaftsarchitekten, um.net - Netzwerk für Architektur und Stadtentwicklung
 
Coface Arena MainzCoface Arena Mainz
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WB_2008_Coface_Arena_Mainz
Für den „FSV Mainz 05“ wurde ein multifunktionales Stadion mit einer Kapazität von 40.000 Sitzplätzen auf zwei Rängen konzipiert.
Entwurfsmerkmale sind die Einbindung des Stadions in die Landschaft, dichte Stadionatmosphäre und die kristalline Hülle als weit hin sichtbares Zeichen.
Frei in der Landschaft liegend, am westlichen Stadtrand von Mainz ist das Stadion aus der gesamten Umgebung sehr gut sichtbar.
Die das Stadion umgebende Landschaft fließt über die Rampen auf die Promenadenebene und über die großzügigen Öffnungen und Mundlöcher bis in das Stadion hinein.
Nähert sich der Besucher dem Stadion, so öffnet sich sukzessive das rote Innere des Stadions.
 

Projektbilder


Bauherr: GVG Mainz
BGF: 40.090 m²
BRI: 534.540 m³
 
Nationalstadion Kiew EURO 2012Nationalstadion Kiew EURO 2012








 
Erweiterung Sportzentrum UnterföhringErweiterung Sportzentrum Unterföhring








 
Bühnen Köln am Offenbachplatz, KölnBühnen Köln am Offenbachplatz, Köln
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Mit dem Neubau des Schauspielhauses entlang der Kulturdiagonalen wird der Ansatz verfolgt ein öffentliches Gebäude zu entwerfen, dass sich als ein Ort des Ereignisses in das Stadtgefüge integriert. Durch seine Bildhaftigkeit zeigt sich der Neubau selbstbewusst in dem Opernquartier. Er erzeugt ein unverwechselbares Bild und wird dadurch zusammen mit dem bestehenden Operngebäude zu einem Ort der Identifikation.




Realisierungswettbewerb 2008 – Ankauf
Auslober: Stadt Köln
Standort: Köln, Deutschland
 
Städtebaulicher Ideenwettbewerb „Coburgs Neuer SüdenStädtebaulicher Ideenwettbewerb „Coburgs Neuer Süden"
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WB_2008_Coburg
Auf dem Gebiet des Angers plant die Stadt Coburg zwei Sporthallen und ein Kongresszentrum zu errichten, und dabei den Festplatz und den Rosengarten neu zu gestalten.
Der Entwurf orientiert sich an der Auenlandschaft der Itz.  Es entstehen vier sich längs ausrichtende Großformen:
1. Der Rosengarten wird an den Grüngürtel der Innenstadt angegliedert und setzt den Grünzug weiter fort.
2. Die einzelnen Baukörper werden durch Dachrahmen und Plateau  zusammengefasst und ermöglichen eine abschnittsweise Bebauung.
3. Die Nutzungvarianten des Angers als Park- oder Festplatz ergeben mit der Bebauung und dem Rosengarten Synergieeffekte.
4. Auf dem 2. Teilgebiet sind vorwiegend Büro-, Dienstleistungs- und Gewerbeeinheiten in Passivhausstandard vorgesehen. Der rhythmische Wechsel zwischen den drei Typologien Zeilen-, Punkt- und U-förmiger Bau belebt und prägt das Quartier.

Projektbilder


Städtebaulicher Ideenwettbewerb 2008 – Ankauf
Auslober: Stadt Coburg
Standort: Coburg, Deutschland
 
BeiHua Yuan ProjektBeiHua Yuan Projekt








 
Fallersleber-Tor-Brücke BraunschweigFallersleber-Tor-Brücke Braunschweig








 
Historisches Museum Frankfurt am MainHistorisches Museum Frankfurt am Main








 
Zorlu Center IstanbulZorlu Center Istanbul








 
Erneuerung der Schiersteiner RheinbrückeErneuerung der Schiersteiner Rheinbrücke








 
Fuß- und Radwegbrücke Kirchheim-RohrbachFuß- und Radwegbrücke Kirchheim-Rohrbach








 
RWTH Aachen CampusRWTH Aachen Campus








 
Wohnquartier in Bursa/TürkeiWohnquartier in Bursa/Türkei








 
Al Rostamani Group Headquarters DubaiAl Rostamani Group Headquarters Dubai








 
Sanierung und Erweiterung der Hohenstaufenhalle GöppingenSanierung und Erweiterung der Hohenstaufenhalle Göppingen








 
Kanzleigebäude Türkische Botschaft BerlinKanzleigebäude Türkische Botschaft Berlin








 
The Ajman Freezone Marina Develoment Abu DhabiThe Ajman Freezone Marina Develoment Abu Dhabi








 
Eissporthalle BremerhavenEissporthalle Bremerhaven








 
Turnhallenbaukasten für Frankfurter SchulenTurnhallenbaukasten für Frankfurter Schulen
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Ziel des Wettbewerbs war es, am Beispiel von 4 Schulstandorten in Frankfurt ein Baukastensystem für Einfeld - Sporthallen zu entwickeln.
Es entstand ein modulares Bausystem aus Massivholz, das eine große gestalterische Vielfalt und Variabilität zulässt, um auf die unterschiedlichen vorgefundenen stadträumliche Situationen eingehen zu können. Der Baukörper der Turnhalle sowie der zweigeschossige Umkleidetrakt können in verschiedenen Varianten zueinander versetzt angeordnet werden.
Die Anlage ist als Passivhaus ausgelegt. Die modulare Bauweise erlaubt einen hohen Vorfertigungsgrad und eine sehr kurze Bauzeit.




Wettbewerb 2006 – 5. Preis
Auslober: Magistrat der Stadt Frankfurt am Main
 
Dienstleistungszentrum Klinikum StuttgartDienstleistungszentrum Klinikum Stuttgart








 
Neubau Verwaltung Flughafen StuttgartNeubau Verwaltung Flughafen Stuttgart








 
Fachhochschule KaiserslauternFachhochschule Kaiserslautern








 
Menschenaffenhaus in der Wilhelma StuttgartMenschenaffenhaus in der Wilhelma Stuttgart








 
VOITH Headquarter HeidenheimVOITH Headquarter Heidenheim








 
Riesentropenhalle „Gondwanaland“ im Zoo LeipzigRiesentropenhalle „Gondwanaland“ im Zoo Leipzig








 
Stadion an der Hamburger Straße BraunschweigStadion an der Hamburger Straße Braunschweig








 
Edip Shopping Mall IstanbulEdip Shopping Mall Istanbul








 
Universität der Vereinigten Arabischen Emirate Al AinUniversität der Vereinigten Arabischen Emirate Al Ain








 
Zentralmoschee KölnZentralmoschee Köln
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Die Moschee als Institution ist Gebetshaus, Kulturzentrum, gesellschaftlicher Versammlungsort, Gerichtshaus, Schule und Universität. In islamischen Ländern steht die Moschee im Basar in der Mitte des öffentlichen Lebens. So umfasst das Programm dieses Wettbewerbs neben den Räumlichkeiten für den Gottesdienst auch ein Kulturzentrum mit Veranstaltungsbereich, Multifunktionsraum, Café, Jugendclub und einem Schul- und Seminarbereich. Auch gewerbliche und alltägliche Nutzungen wie Bücherei, Goldhandel, Friseur, Reisebüro, Lebensmittelhandel und ein Restaurant haben ihren Platz.
Der Entwurf nimmt mit seinem markanten Zugang Bezug auf die besondere Ecksituation im Stadtgrundriss und auf die städtebaulich wichtige Kreuzung. Es entstehen zwei Gebäudeteile, welche durch den überdachten Innenhof und ein durchgehendes filigranes Dachelement verbunden sind. Es wird eine kleine Passage mit einem lebendigen, überdachten, basarähnlichen Freiraum geschaffen. Dadurch entsteht ein urbaner Stadtraum, ein Ort der Begegnung, der in seiner Ausgestaltung auch auf historische Beispiele Bezug nimmt.




Wettbewerb 2006
Auslober: DITIB – Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.
 
Stadion am Bornheimer Hang Frankfurt am MainStadion am Bornheimer Hang Frankfurt am Main








 
Dubai Central LibraryDubai Central Library








 
Wurster und Dietz Areal TübingenWurster und Dietz Areal Tübingen








 
Neubau des Musiktheaters für das Landestheater LinzNeubau des Musiktheaters für das Landestheater Linz








 
Bundesverwaltungsgericht St. GallenBundesverwaltungsgericht St. Gallen








 
Museum in Kalmar/SchwedenMuseum in Kalmar/Schweden








 
Donaubrücke RiedlingenDonaubrücke Riedlingen








 
Neckarbrücke MühlhausenNeckarbrücke Mühlhausen








 
Bibliothekenzentrum BozenBibliothekenzentrum Bozen
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WB_Bozen
Das Bibliothekenzentrum Bozen vereint mehrere bibliothekarische Einrichtungen für die dreisprachige Region sowie ein Bildungs- und Kulturzentrum unter seinem Dach. In der neuen Bibliothek sollen rund 1.100.000 Medieneinheiten untergebracht werden. Es werden jährlich rund 400.000 Besucher erwartet.
Bibliotheken befinden sich in unserer Zeit durch die neuen Informationstechnologien im Umbruch. Die Einrichtung „Bibliothek“ soll Medien-, Informations-, Bildungs- und Kulturzentrum zugleich sein, ein Ort der Begegnung in ruhiger Atmosphäre, ein Treffpunkt in der Stadt.
Mit dem Entwurf wird das Bibliothekenzentrum Bozen als Teil des Städtischen Lebens definiert und dementsprechend in das Stadtgefüge integriert. Ein autonomes, selbstbewusstes Bauwerk, das sich nicht versteckt, sondern mit einer gewissen Transparenz inhaltlich am Stadtgeschehen teilnimmt. Das Gebäude öffnet sich zur Stadt und wird Teil der Stadt.

Wettbewerbspläne


Wettbewerb: 2004 – 3. Runde
Auslober: Autonome Provinz Bozen, Südtirol
 
Stadthalle LohrStadthalle Lohr








 
Eislauf- und Ballsporthalle DresdenEislauf- und Ballsporthalle Dresden
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2003-06_Dresden
Durch das Elbhochwasser vom August 2002 wurde die bestehende Eissporthalle, erbaut in den 60er Jahren, schwer beschädigt, so dass ein Ersatzneubau benötigt wird. Das Programm umfasst eine Eishockeyhalle für 3.000 Zuschauer, die auch für andere Veranstaltungen (Konzerte etc.) nutzbar ist mit angegliederter Eisfläche für Trainingszwecke und Publikumslauf.
In einem 2. Bauabschnitt soll eine dreiteilbare Ballsporthalle von 45m x 67m errichtet werden. Im Zuge dieser Maßnahme sollen auch die Funktionsgebäude (Umkleiden, Geräteräume, Garagen) für die in der sogenannten „Flutrinne“ gelegenen Außensportanlagen zentral zusammengefasst werden und in das neue Gebäude integriert werden.

Wettbewerbspläne


Wettbewerb 2003
Auslober: Stadt Dresden
BGF: 42.000 m²
BRI: 215.000 m³
Kosten: 23,5 Mio €
 
Clemens-Sels-Museum NeussClemens-Sels-Museum Neuss








 
Kerngebiet Bockenheim in Frankfurt am MainKerngebiet Bockenheim in Frankfurt am Main
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2003-04_Bockenheim
Das Land Hessen, die Johann Wolfgang Goethe-Universität und die Stadt Frankfurt am Main haben eine Neustrukturierung der Standorte der Universität vereinbart. Das Stammgelände und heutige „Kerngebiet Bockenheim“ der Universität wird vollständig aufgegeben.
Mit diesem städtebaulichen Realisierungswettbewerb sollen die planerischen Grundlagen zur Entwicklung des jetzigen „Kerngebietes Bockenheim“ zu einem integralen Stadtquartier mit einer Mischung von Gewerbe und Wohnen, Infrastruktur und qualitätvollen öffentlichen Räumen erlangt werden.
Der Maßstab der Entwicklung orientiert sich an der vorhandenen Bebauung und den benachbarten Quartieren und soll vielfältige Nutzungsmischungen und Baustrukturen ermöglichen.

Wettbewerbspläne


Wettbewerb: 2003 – 4. Preis
Auslober: Land Hessen und Stadt Frankfurt am Main
Planungsgebiet: 16,7 ha
Beteiligung: 213 Arbeiten
 
Sport- und Mehrzweckhalle OldenburgSport- und Mehrzweckhalle Oldenburg








 
Altenzentrum NiederstettenAltenzentrum Niederstetten








 
Gutenberggymnasium ErfurtGutenberggymnasium Erfurt








 
Sportpark Bad FriedrichshallSportpark Bad Friedrichshall








 
Sportanlage SVK Beiertheim KarlsruheSportanlage SVK Beiertheim Karlsruhe








 
Schulzentrum Messestadt-Ost, München RiemSchulzentrum Messestadt-Ost, München Riem








 
Ziviljustizzentrum MünchenZiviljustizzentrum München
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2001-06_JustizM
Das neue Ziviljustizzentrum fasst alle Einrichtungen der Münchner Landgerichte in einem Gebäudekomplex zusammen. Neben den notwendigen Sitzungssälen, Büroräumen und der administrativen Infrastruktur ist auch ein Schulungszentrum Bestandteil des Raumprogramms.
Der Entwurf strebt  einen Ausdruck an, der einem Justizgebäude entspricht. Durch die klare Form und Haltung distanziert sich der Hauptbaukörper von der heterogenen Umgebung mit verschiedenartigen Gebäudetypen. Das Zurücksetzen von der Baulinie der Seidlstrasse ermöglicht einen angemessenen Vorbereich für das Justizzentrum, der die Besonderheit des Gebäudes unterstreicht.
Die Landgerichte und die gemeinsamen Einrichtungen bilden einen in sich schlüssigen Baukörper. Das Schulungszentrum ist bewusst ausgegliedert und passt sich der vorhandenen Nachbarbebauung an. Zwischen den beiden Programmteilen entsteht ein interessanter Freiflächenbereich mit hoher Aufenthaltsqualität.
Der Gebäudetypus – klares Rechteck mit großem Innenhof – entspricht dem innerstädtischen Standort mit seinen erheblichen verkehrsbedingten Immissionen.

Wettbewerbspläne


Wettbewerb 2001
Auslober: Freistaat Bayern
 
Katholische Freie Volksschule RegensburgKatholische Freie Volksschule Regensburg








 
Palucca Hochschule für Tanz DresdenPalucca Hochschule für Tanz Dresden








 
Ehem. Zuckerfabrik / Eremitage WaghäuselEhem. Zuckerfabrik / Eremitage Waghäusel








 
Mehrzweckhalle DiefenbachMehrzweckhalle Diefenbach








 
Polysportives Zentrum Ostschweiz St. GallenPolysportives Zentrum Ostschweiz St. Gallen








 
Arena AnsbachArena Ansbach








 
Brücke Ackermannstraße MünchenBrücke Ackermannstraße München








 
LBBW Bankgebäude in Stuttgart-VaihingenLBBW Bankgebäude in Stuttgart-Vaihingen
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Das Gebäude orientiert sich schwerpunktmäßig zur örtlichen Hauptgeschäftsstraße (Vaihinger Hauptstraße). Durch die platzartige Erweiterung an der Straßenecke wird diese betont und zugleich die einmündende Robert-Koch-Staße und das gegenüber liegende Brauereiareal mit einbezogen.
Durch Verschwenken der Ladenfront gelingt eine ganz selbstverständliche Führung des Fußgängers zu den Hauptzugängen von Bank und Mietergeschossen. Beide Zugänge liegen an repräsentativer Stelle und überdacht unter der zurückgenommenen Gebäudeecke.
Die zentrale Lage erlaubt eine optimale Aufteilung in autarke Mieteinheiten, die sehr flexibel in Größe und Nutzungsart an den Bedarf angepaßt werden können. Die Gebäudeerschließung erfolgt über einen zentral gelegenen Treppen- und Aufzugskern, über den zum einen das Obergeschoß der Bank und zum anderen alle Mieteinheiten angebunden werden.
Durch die Ausbildung eines Staffelgeschosses im 3.OG wird die Maßstäblichkeit des Ortes gewahrt, bei gleichzeitig optimaler Geschoßflächenausnutzung.




Wettbewerb: 2000 – 1. Preis
Auslober: LBBW Landesbank Baden-Württemberg
BGF: 5.400 m²
BRI: 19.400 m³
 
DESPA Bürogebäude Mainzer Landstraße Frankfurt a.M.DESPA Bürogebäude Mainzer Landstraße Frankfurt a.M.








 
Porsche Zentrum BietigheimPorsche Zentrum Bietigheim








 
Krematorium Waldfriedhof AalenKrematorium Waldfriedhof Aalen








 
Dienstleistungszentrum in Frankfurt am Main NiederradDienstleistungszentrum in Frankfurt am Main Niederrad
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Wettbewerb: 1999 – 2. Preis
Auslober: DESPA – Deutsche Sparkassen Immobilien Anlage GmbH Frankfurt am Main
 
La-Ferté-Steg, Stuttgart-ZuffenhausenLa-Ferté-Steg, Stuttgart-Zuffenhausen








 
Nationalbibliothek SingapurNationalbibliothek Singapur
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Wettbewerb: 1998
'asp' Architekten Stuttgart zusammen mit
Alfred Wong Partnership, Singapur
Auslober: The National Library Board of Singapore